Mittwoch, 25. April 2018

Wandern im Lorbeerwald

Im neuen Quartier habe ich trotz des 5-jängigen Abendessens gestern wunderbar geschlafen. Keine Rollkoffer und lärmenden Franzosen, die bis spät abends durch die langen Flure lärmen. Es ist schön ruhig hier und das Bett bequem.
Ein Blick aus dem Fenster mindert aber erstmal meine Euphorie: es regnet. Das ist so schon nicht schön und noch weniger, wenn man Sachen zum Trocknen auf dem Balkon hängen hat 😠...
Das Frühstück ist sehr gut, in völliger Athmosphäre, wir sind ganz allein im Frühstücksraum. Das ist so eine Wohltat zu diesem furchtbar wuselig vollen lauten Frühstückssaal im letzten Restaurant. Wieder starten wir um 9 Uhr. Es nieselt. Ein kurzer Stopp am Supermarkt, dann fahren wir etwa eine Stunde Richtung Rabacal. Heute wandern wir durch die berühmten Lorbeerwälder.
Es nieselt als wir losgehen, aber die Hoffnung auf besseres Wetter bleibt. Ziemlich zu Anfang müssen wir durch einen langen Tunnel, dann führt der Weg durch einen hübschen Wald. Es geht wieder auf und ab und ich spüre die Waden noch von der gestrigen Wanderung. Nachdem wir zu einem Aussichtpunkt kommen von wo wir einen Blick auf einen tollen Wasserfall werfen können, geht es erstmal zu einer netten Hütte wo wir Mittag machen und lecker Kaffee bekommen. Dann geht es weiter, erstmal über viele Stufen bergauf. Der Weg ist wirklich schön und das Wetter wird auch besser, so dass wir schnell ins Schwitzen geraten. Oliver macht und mit uns einen Schlenker der bedeutet dass wir erstmal über viele viele stufen bergab laufen müssen, aber es lohnt sich, denn wir kommen an einem See aus, der sich durch den vorher gesehenen Wasserfall bildet. Sehr eindrucksvoll. Allerdings müssen wir diese vielen Stufen anschließend auch wieder aufsteigen. Der Rest des Weges ist allerdings dann mehr oder weniger eben, immer entlang einer Levada, und es ergeben sich viele schöne Fotomotive. Gegen 15.30 Uhr sind wir an einem Parkplatz, von da aus fahren wir nach Porto Moniz. Hier haben wir eine dreiviertel Stunde Aufenthalt, allerdings ist der Ort nicht wirklich schön. Wir trinken einen Kaffee, schlendern ein wenig rum, und fahren dann zurück zum Hotel. Hier haben dann noch reichlich Zeit um uns fertig zu machen und uns auf das heutige Fünf-Gänge-Menü zu freuen.